• DIE MISSION DES JAHRES

    Warum Deutschland sofort mit dem Kohleausstieg beginnen muss

  • Eine saubere und lebenswerte Zukunft steht vor der Tür

    Die Kohlekommission hat den Weg frei gemacht für eine Zukunft ohne Kohle.

    Gemessen an der Klimakrise aber müsste der Kohleausstieg deutlich ehrgeiziger ausfallen als von der Kommission vorgeschlagen. Mit dem Pariser Klimaabkommen hat sich die Weltgemeinschaft für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas entschieden. Nur so können wir die Erderhitzung auf 1,5 Grad begrenzen und die Folgen für Mensch und Umwelt möglichst gering halten. Deshalb muss Deutschland sofort mit dem Kohleausstieg beginnen. Wenn wir das Versprechen von Paris ernst meinen, müssen die ältesten und dreckigsten Kohlemeiler bald vom Netz.

  • Die Zeit drängt

    Welche Vorteile hat es, sehr bald die ersten Kohlekraftwerke stillzulegen?

    Gesundheit

    Kohlekraftwerke abschalten heißt Leben retten

    Im Jahr 2015 starben 19.500 Menschen frühzeitig durch giftige Luftschadstoffe aus europäischen Kohlekraftwerken. Schadstoffe wie Stickoxide und Quecksilber führen zu schwerwiegenden Erkrankungen der Atemwege und des Herzkreislauf-Systems. Je früher die Kraftwerke schließen, desto besser für die Gesundheit der Menschen.

     

    Arbeit

    Strukturwandel organisieren heißt Perspektiven schaffen

    Zwei Drittel der Beschäftigten in der Kohleindustrie werden bis 2030 in Rente gehen. Ihre Kolleginnen und Kollegen brauchen jetzt Unterstützung aus der Politik. Sie sollen von neu geschaffenen und nachhaltigen Arbeitsplätzen profitieren. Kohle-Jobs bieten keine Perspektive. Nur mit einem geregelten Fahrplan für den Kohleausstieg können Unternehmen und Regionen den Strukturwandel entschlossen angehen.

    Dorfgemeinschaften

    Tagebaue verkleinern heißt Dörfer erhalten

    Noch immer sollen Dörfer wie Keyenberg, Pödelwitz und Proschim für die Braunkohle abgerissen werden. Ein Fahrplan für den Kohleausstieg kann Orte retten und Zwangsumsiedlungen verhindern. Bereits 120.000 Menschen haben ihr Zuhause für Braunkohle verloren. Jetzt, wo das Ende der Braunkohle diskutiert wird, dürfen keine weiteren Menschen gegen ihren Willen umgesiedelt werden.

    Foto: Hubert Perschke

    Wald

    Rodungen stoppen heißt Natur bewahren

    RWE will den Hambacher Wald für seinen Braunkohle-Tagebau abholzen. Er ist einer der letzten naturnahen Wälder und beheimatet viele geschützte Arten. Durch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster bleibt der Wald nun zumindest erhalten, bis die Gerichte über den nötigen Artenschutz entschieden haben. Die Klimaziele geben vor, dass ein Großteil der Braunkohle unter dem Wald im Boden bleiben muss.

    Klima

    Kohle stoppen heißt Klimawandel bremsen

    Wir stecken mitten im Klimawandel. Das haben wir diesen Sommer auch in Europa zu spüren bekommen. Weltweit leiden Millionen von Menschen unter den dramatischen Folgen des Klimawandels. Kein Strom schadet dem Klima so sehr wie Braunkohle-Strom. Nur mit einem zügigen Kohleausstieg kann Deutschland seine Klimaziele erreichen.

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  • Der weltweite Kohleausstieg hat längst begonnen

    Die Tage der Kohle sind gezählt, aus wirtschaftlichen und politischen Gründen. Weltweit setzen immer mehr Länder auf Erneuerbare Energien – und Deutschland droht den Anschluss zu verlieren.

    Viele europäische Staaten haben bereits beschlossen, der Kohleverstromung ein Ende zu setzen. Deutschland hinkt hinterher.

  • Kohleausstieg statt Klimakrise

    Seit neun Jahren ist Deutschlands CO2-Ausstoß nicht mehr gesunken, stattdessen rauchen die Kohleschlote. Mit jedem Tag, den wir untätig sind, wird es schwerer und teurer, die Erderhitzung zu begrenzen. Wir fordern die Bundesregierung auf sofort und entschlossen zu handeln, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht. Dafür müssen Union und SPD jetzt den Kohleausstieg und ein wirksames Klimaschutzgesetz beschließen.

    Hier geht's zur Petition des WWF.

  • Zerstörung beenden: Wald und Dörfer retten!

    Die Vorschläge der Kohlekommission liegen auf dem Tisch, jetzt muss sie die Bundesre­gie­rung umsetzen. Werden sie konsequent umgesetzt, können sowohl der Hambacher Wald als auch die von Braunkohletagebauen bedrohten Dörfer gerettet werden. Doch auch die Lan­desre­gierungen müssen handeln, die Tagebaupläne verändern und gute Lösungen für die betroffenen Menschen finden.
    Hier geht's zur Petition des BUND.

  • Über diese Seite

    Dies ist keine offizielle Seite der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung".

    Die Klima-Allianz Deutschland hat diese Seite erstellt, um Türen zu öffnen für eine Zukunft ohne Kohle.